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Neue Wesrfälische vom 12.01.2012
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Westfalen-Blatt vom 02.01.2012

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Die Glocke vom 02.01.2012
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Dezember
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Westfalen-Blatt vom 31.12.2011
Neue Westfälische vom 30.12.2011
Die Glocke vom 30.12.2011
Neue Westfälische vom 01.12.2011
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Neue Westfälische vom 22.11.2011

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Juni
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-oben- NW vom 03.01.2011 ..............Hier Fotostrecke der NW........
Westfalen-Blatt vom 03.01.2011 (Titelseite)
.........Hier Fotostrecke des WB.............
-oben- Westfalen-Blatt vom 03.01.2011
27. Silvesterlauf: Lundström mit Start-Ziel-SiegGütersloh (man).
Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg hat Ingmar Lundström (35:11 Min., DJK Gütersloh) den „27. Gütersloher Silvesterlauf“ des Post SV Gütersloh vor Tobias Jazbec (36:02 Min., ASV Duisburg) und dem auf den letzten Kilometern immer stärker werdenden Stefan Holtkötter (36:05 Min., TV Lemgo) gewonnen.Bei den Frauen lieferte Ilona Pfeiffer (38:42 Min., LC Solbad Ravensberg) nach überstandener Verletzung eine starke Leistung ab und wurde als Siebte der Gesamtwertung notiert. Ursprünglich hatte Pfeiffer einen Start beim Maschseelauf in Hannover oder beim abgesagten Silvesterlauf in Osnabrück geplant, dann aber kurzfristig umdisponiert. Auf den zweiten Platz lief die ehemalige Hermannslaufsiegerin Kirsten Heckmann (40:56 Min., SV Brackwede), die mit dem schwierigen Untergrund gar nicht klar kam. Erleichtert zeigte sich dagegen Melanie Genrich (41:49 Min., DJK Gütersloh). Im 5 km-Lauf setzte der Bockeler Roland Przybilla (16:54Min., DJK Gütersloh) genau wie die 10 km-Sieger auf Spikes und entschied sich damit für die falschen Schuhe. Auf dem Schlusskilometer reichte der knappe Vorsprung gegenüber Marius Güths (16:43 Min., Bielefeld) nicht.Bei den Frauen wiederholte Carolin Zinn ihren Sieg aus dem Jahr 2008. Die 1500m- und 3000m-Spezialistin des LC Paderborn gewann in 19:29 Minuten vor Stefanie Vergin (20:51 Min., Post SV Gütersloh) und Meggi Schneider (21:01 Min., TV Lemgo) den Jahresabschlusslauf über fünf Kilometer.
Die Glocke vom 03.01.2011 |
Dezember
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Westfalen-Blatt vom 31.12.2010
Vorbericht zum 27. Gütersloher Silvesterlauf
Neue Westfälische vom 30.12.2010

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Neue Westfälische vom 22.06.2010
NW vom 21.06.2010
Nw vom 02.06.2010
Westdeutsche Meisterschaft Halbmarathon 27. Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg - 30. Mai 2010
Frauen
Platz Startnr Name Verein/*Ort Nat Gesamt Netto AK-Pl AK Jahr
1 8088 Jaschke Lisa LG ASV DSHS Köln GER 1:20:02 1:19:58 1 W20 90
2 8015 Genrich Melanie DJK Gütersloh DEU 1:22:21 1:22:09 1 W30 78
3 7980 Böhm Nicole BBC Koblenz-Horchheim e.V. DEU 1:24:56 1:24:45 2 W30 80
4 7002 Niehues Silke TUSEM Essen GER 1:25:16 1:25:02 1 W35 72
5 7993 Müller Angela ASC Rosellen/Neuss DEU 1:26:11 1:25:48 3 W30 78
6 8035 Miedtank Anja Lauf Team Unna 1997 e.V. GER 1:26:24 1:26:13 2 W35 71
7 7969 Mosler Stephanie TSV Alemannia Aachen GER 1:26:40 1:26:25 2 W20 84
8 8020 Schadt Stefanie LC Solbad Ravensberg DEU 1:26:43 1:26:35 3 W20 83
9 8012 Vergin Stefanie Post SV Gütersloh DEU 1:30:14 1:30:05 3 W35 74
10 8004 Engels Sabine LC Solbad Ravensberg GER 1:30:44 1:30:35 1 W40 68 |
Mai
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NW vom 25.05.2010
Westfalen-Blatt 26.05.2010
NW vom 25.05.2010
Neue Westfälische vom 21.05.2010
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Neue Westfälische 18.05.2010
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Westfalen-Blatt vom 10.03.2010 NW vom 10.03.2010
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Bericht "Lauffieber steigt wieder" / NW vom 05.03.2010
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Januar
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Westfalen-Blatt vom 14.01.2010
Neue Westfälische vom 14.01.2010
Neue Westfälische vom 02.01.2010 - Hier der komplette Bericht
Guter Rutsch ins neue Jahr
901 Teilnehmer genossen trotz Wintereinbruch das typische Silvesterlauf-Flair
VON WOLFGANG TEMME
Gütersloh. Diesmal passte der Wunsch aufs Wort. Einen guten Rutsch ins neue Jahr erlebten die Teilnehmer am Gütersloher Silvesterlauf tatsächlich. Der Wintereinbruch hatte am Donnerstag für schneeglatte Wege entlang der Dalke und durch den Rhedaer Forst geführt. Zur Freude des veranstaltenden Post SV trotzten 901 Ausdauerfreunde dem Wetter und ließen es sich nicht nehmen, das alte Jahr sportlich zu beenden. Dass neben der Teilnehmerzahl (minus 312) auch die Zeiten der 10-Kilometer-Sieger Sebastian Brandt (Brakel, 35:25 Min.) und Kirsten Heckmann (Brackwede, 39:40 Min.) unter den Bedingungen litten, spielte keine Rolle. Hauptsache war wieder das typische, von Berlinern, heißem Tee und Silvesterlauf-Klön geprägte Flair, und das entfaltete sich auch bei der 26. Auflage.
Sebastian Brandt genoss es zum ersten Mal. Der 27-jährige Höxteraner, der für Non-Stop-Ultra Brakel startet, hatte bisher stets den Silvesterlauf in Emmertal vorgezogen. "Es war toll hier, und wenn man gewinnt, ist man natürlich immer zufrieden", strahlte er im Ziel. Brandt, der in seiner Bilanz für 2009 den Sieg beim Harsewinkeler Night-Run und Platz zwei bei den City-Classics in Gütersloh verbucht, hatte sich 400 Meter vor dem Kamphof von seinem Begleiter Thorsten Krüger (SV Brackwede) gelöst und einen Vorsprung von sechs Sekunden verteidigt. Jörn Strothmann (LC Solbad) war vorher aus der Spitzengruppe herausgefallen und belegte mit 36:06 Minuten Rang drei.
Der Sieger gewann den schwierigen Streckenverhältnissen sogar etwas Reizvolles ab: "Dadurch hatte das Ganze ein bisschen Cross-Charakter." Für das Jahr 2010 wünscht sich der mit einer 10-km-Bestzeit von 32:14 Minuten geführte Brandt einen Straßenlauf bei optimalen Bedingungen: "Ich muss endlich mal ’ne 31 rennen."
Wesentlich umfassender sind die Ambitionen des besten heimischen Läufers. "Alles, von 800 Meter bis Marathon", antwortete Roland Przybilla (DJK Gütersloh) auf die Frage nach seinen Vorhaben für 2010. Das Jahr 2009 beendete er als starker Vierter mit 36:18 Minuten. "Ich hatte keinen Abdruck", war der 42-Jährige aus Bokel häufiger ins Rutschen gekommen.
"Wenn man langsam genug läuft, ist es nicht gefährlich", bemerkte Kirsten Heckmann. Die 32-Jährige von der SV Brackwede, 2009 auf 36:55 Minuten verbessert, war im Ziel dennoch "etwas schockiert" über ihre fast drei Minuten langsamere Siegerzeit. Unabhängig davon habe ihr der Silvesterlauf, den sie bei ihrer vierten Teilnahme erstmals gewann, aber "Spaß gemacht", sagte die Hermannslaufsiegerin von 2006, die als promovierte Mathematik-Didaktikerin derzeit als Redakteurin beim Schulbuchverlag Schroedel in Braunschweig arbeitet.
Magdalena Przybilla von der DJK Gütersloh erreichte als Zweite ihre bisher beste Silvesterlaufplatzierung. Die 41-Jährige kämpfte sich nach 43:45 Minuten ins Ziel. "Es war hart", stöhnte sie. Seit dem Wiedenbrücker Christkindllauf, wo sie mit 39:54 Minuten persönliche Bestzeit gelaufen war, hatte sie eine Trainingspause eingelegt. Was sie 2010 läuferisch machen will, ließ sie offen. Sie verriet aber, was sie nicht machen will: "Keinen Hermann und keinen Marathon."
Die momentan schnellste Gütersloher Läuferin, Melanie Genrich, hatte einen Start über 5 Kilometer vorgezogen. Mit 18:42 Minuten gewann sie locker vor Stefanie Vergin (Post SV, 20:05 Min.). Sie hatte das wieder einmal verletzungsträchtige Jahr mit einem einwöchigen Weihnachtsurlaub auf Norderney beendet, wo sie 140 Kilometer absolvierte. "Aber in langsamem Tempo", erklärte sie, bevor sie trainingshalber auch noch den 10-km-Lauf mitmachte und Magdalena Przybilla bis kurz vors Ziel begleitete. Hinter dem hohen Umfang steckt Strategie: "Ich liebäugele für 2010 mit meinem ersten Marathon", sagte Melanie Genrich. Berlin ist ihr Wunschziel. "Das ist aber noch nicht mit meinem Trainer abgestimmt", ergänzte sie mit einem lachenden Blick auf DJK-Coach Hansi Böhme.
Schnellster Mann über 5 Kilometer war mit 16:45 Minuten Jürgen Scherg (Non-Stop-Ultra Brakel). Zur eigenen Verwunderung gewann der 46-jährige Pferdewirtschaftsmeister aus Warendorf den Endspurt gegen den 28-Jahre jüngeren Herforder Adrian Hellmig (16:49 Min.).
Westfalen-Blatt vom 02.01.2010 - Hier der komplette Bericht
Brandt läuft im verschneiten Forst heiß
Die Entdeckung der Langsamkeit: Frostige Siegerzeiten bei Rutschpartie über 10 Kilometer
Von Dirk Heidemann
und Carsten Borgmeier (Fotos)
Gütersloh (WB). Zwei neue Namen stehen in der Siegerliste des traditionsreichen Gütersloher Silvesterlaufs. Mit den widrigen Streckenverhältnissen bei der 26. Auflage zum Jahresausklang 2009 kamen beim Hauptlauf über 10 Kilometer Sebastian Brandt (Non-Stop-Ultra Brakel) und Kirsten Heckmann (SV Brackwede) am besten zurecht.
Dass die dabei erzielten Zeiten das Duo nicht zu Jubeltänzen hinreißen würde, war von vornherein klar. Rutschig auf den Waldpassagen im Rhedaer Forst, glatt auf dem Straßenbelag - nur wer klug unterwegs war, kam unbeschadet ins Ziel. »Ich wollte hier schon immer mal dabei sein. Auf dieser Strecke mit Cross-Charakter hat es richtig Spaß gemacht«, freute sich Sebastian Brandt über seinen Premierensieg beim Debüt. In den Jahren zuvor hatte der 27-Jährige den Emmerthaler Silvesterlauf in der Nähe von Hameln vorgezogen und konnte dort bereits zwei Siege verbuchen.
An der Dalke bewies Brandt (»2010 muss eine 31er Zeit fällig sein«) seine Spurtqualitäten und hatte 400 Meter vor dem Ziel eine ausreichend große Lücke zu Verfolger Thorsten Krüger von der SV Brackwede geschaffen: »Zuvor hatte ich ihn hinter mir immer noch atmen gehört - dann nicht mehr.« Zwei Kilometer vor dem Ziel hatte sich das Duo, das beim Wiedenbrücker Christkindllauf nur durch eine einzige Sekunde getrennt auf den Plätzen fünf und sechs eingelaufen war, vom später drittplatzierten Jörn Strothmann (LC Solbad Ravensberg) gelöst.
Bester heimischer Läufer war Roland Przybilla von der DJK Gütersloh auf Rang vier. »Damit bin ich sehr zufrieden, zumal ich deutlich stärkere Leute vor mir hatte. Bei dem Schnee habe ich keinen richtigen Abdruck gehabt«, sagte Przybilla, der 2010 von der 800-Meter-Distanz bis zum Marathon »alles mitnehmen« will.
Przybillas Ehefrau Magdalena war vier Wochen nach ihrer in Wiedenbrück gelaufenen persönlichen Bestzeit über 10 Kilometer (39:53) einfach nur froh, beim Silvesterlauf Platz zwei erreicht zu haben. »Es war richtig hart, weil ich nach dem Christkindllauf kaum noch etwas gemacht hatte«, sprach sie von einem zarten Wochenpensum von 20 Kilometern, dass sie über die Weihnachtsfeiertage absolviert habe.
Regelrecht geschockt von ihrer Siegerzeit war Kirsten Heckmann, die trotz der ungünstigen Bedingungen gerne etwas schneller unterwegs gewesen wäre. »Aber auch stärkere Konkurrenz bei den Frauen hätte heute gar nichts gebracht. Wenn man langsam genug läuft, ist es auch nicht gefährlich«, nahm die 32-Jährige, derzeit als Redakteurin bei einem Schulbuchverlag in Braunschweig tätig, ihre 39:40 Minuten mit Humor. Heckmanns Bestzeit steht übrigens bei 36:55 Minuten.
Die beiden Vorjahressieger der DJK Gütersloh waren nicht am Start. Ingmar Lundström rutschte beim Familienurlaub in Dänemark ins neue Jahr und Petra Schöning wurde am Mittwoch von einer Erkältung überrascht. »Von daher fiel die Entscheidung gegen einen Start leicht. Aber der Untergrund wäre auch Gift für ihren Rücken gewesen«, war DJK-Trainer Hansi Böhme geradezu erleichtert, dass Schöning ein wenig kränkelte.
Artikel vom 02.01.2010
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| Dezember 2009 |
Neue Westfälische am 30.12.2009

Die Glocke am 30.12.2009

Westfalen-Blatt am 30.12.2009

Westfalen-Blatt 10.12.2009
Westfalen-Blatt 04.12.2009
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| 02.01.2009
Westfalen-Blatt
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Lundström jubelt eine
Welch ein Triumph für Ingmar Lundström. Am Sonntag noch mit Fieber im Bett, kämpfte der 36-Jährige an Silvester
Jörn Strothmann nieder.
Von Dirk Heidemann und Carsten Borgmeier (Foto)
Gütersloh (WB). Totaler Triumph der DJK Gütersloh beim »Heimspiel« am Kamphof. Ingmar Lundström und Petra Schöning
gewannen beim 25. Gütersloher Silvesterlauf über die 10 Kilometer-Distanz, mussten aber bis zum Schluss hart um ihre Siege kämpfen.
Beide DJK-Athleten setzten sich erst im Sprint gegen ihre Widersacher Jörn Strothmann (LC Solbad Ravensberg) sowie Ina Tünnermann (SV
Brackwede) durch.
»Knappe Siege sind immer schöner, aber es war doch sehr schwer für mich. Die 31:58 Minuten vor fünf Jahren fühlten
sich leichter an«, bekannte Lundström, der nach 34:19 Minuten eine einzige Sekunde vor Strothmann die Ziellinie überquerte - es war die
langsamste Siegerzeit in der Geschichte des Gütersloher Silvesterlaufs. Noch am Sonntagabend hatte der 36-Jährige mit Fieber flach
gelegen. »Wäre der Silvesterlauf am Dienstag gewesen, hätte ich die Laufschuhe nicht angezogen. Aber jetzt bin ich froh, dass ich dabei
war. Es hat sich gelohnt«, resümierte Ingmar Lundström, der auf der Strecke mehrfach versucht hatte, seinem Kontrahenten zu entwischen.
Doch Jörn Strothmann ließ sich nicht abschütteln und zog 500 Meter vor dem Ziel sogar am Lokalmatador vorbei.
»Leider habe ich die nächste Kurve dann nicht richtig erwischt und Ingmar ist wieder an mir vorbeigegangen. Seinem letzten Antritt
konnte ich nicht mehr folgen. Offenbar hat er zuletzt mehr auf Schnelligkeit trainiert«, schilderte der Solbader die rennentscheidende
Situation, war aber mit seinem zweiten Platz nach einem eher durchwachsenen Jahr zufrieden. Im Frühjahr noch gut in Form, schleppte der
35-Jährige anschließend lange einen Virus mit sich herum und litt im Sommer sogar unter Eisenmangel. »Erst zum Winter hin lief es dann
wieder besser«, so Strothmann.
Neben Lundström und Strothmann hatten sich Roland Przybilla (DJK) sowie Murat Bozduman (LG Burg Wiedenbrück) schnell
vom restlichen Feld der 826 Starter abgesetzt. Bozdumans Fluchtversuch bei Kilometer vier (Lundström: »Murat ging ab, als wäre er
gerade erst losgelaufen«) war indes nicht von Erfolg gekrönt. Bozduman musste schließlich nach 7,5 Kilometern abreißen lassen,
Przybilla erwischte es einen Kilometer später. Mit Platz drei war der 41-Jährige aber absolut einverstanden. »Ich wollte unter 35
Minuten bleiben, das ist mir gelungen. 2008 war für mich ein super Jahr«, jubelte Roland Przybilla, der persönliche Bestleistungen
über 1500, 3000 und 5000 Meter, die Halbmarathon-Distanz sowie die Marathon-Strecke aufstellen konnte.
»Wie schrecklich! Diese Zeit wird hoffentlich gelöscht«, waren Petra Schöning ihre 41:25 Minuten (seit 1985 war die
Siegerin immer deutlich schneller gewesen) sichtlich peinlich, die eine Bestmarke von 38:10 zu Buche stehen hat: »Ich habe immer gedacht,
es kann doch nicht sein, dass du tatsächlich vorne bist. Die müssen jemanden übersehen haben.« Denn die DJK-Lady leidet schon seit
längerem unter Rückenproblemen und stieg beim Berlin-Marathon im September sogar vorzeitig aus. »Momentan schaffe ich es gerade einmal,
eine Stunde am Stück locker zu laufen. Ich bin schon gespannt, wie mein Rücken auf diese Belastung reagiert«, so Petra Schöning, die
ihrem DJK-Trainer Hansi Böhme den Start beim Silvesterlauf verheimlicht hatte.
Mit 1213 Teilnehmern hatte die Jubiläumsveranstaltung des Post SV einen kaum für möglich gehaltenen Zuspruch
erfahren, die perfekten äußeren Bedingungen hatten die Läufer offensichtlich in Scharen angelockt. »Wir sind dicke zufrieden.
Trockenes Wetter mit viel Sonnenschein, dazu ein Gütersloher Doppelerfolg - was will man als Organisator mehr«, strahlte der Post
SV-Vorsitzende Thomas Beckmann, dessen warnende Worte vor den jeweiligen Starts (»Bei Kilometer 9,3 an der Brücke ist es sehr glatt,
passt bitte auf«) offenbar alle Aktiven beherzigten: Die Helfer vom Deutschen Roten Kreuz hatten keinen einzigen Einsatz zu verzeichnen.
Dass die diesmal gelaufenen Zeiten keine Spitzenwerte sind, unterstreicht den Breitensportcharakter der Veranstaltung. Wer sportliche
Höchstleistungen sehen will, der ist auf dem Kamphof eindeutig am falschen Ort.
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Westfälische
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